VW ältester Konzern im DAX! Schon Jesus kannte VW!

Vielen Dank dem Betriebsratsvorsitzenden des VW-Konzerns Bernd Osterloh. Dass er sich dafür eingesetzt hat, den Schriftzug „Volkswagen Halle“ während des AfD Bundesparteitags abzudecken.
Da angeblich die AfD gegen die Konzernwerte Respekt, Vielfalt, Toleranz und partnerschaftliches Miteinander steht. Osterloh´s Vorstoß ist ein hervorragendes Beispiel, wie scheinheiliges und pharisäerhaftes Verhalten auch mal was Gutes bewirken kann. Die AfD sollte froh sein, ihren Bundesparteitag nicht in Verbindung gebracht zu sehen mit einem Konzern, dessen mafiöse Strukturen und Handlungen inzwischen beispielhaft und auch langjährig durchgängig sind.
Wie wurde der politisch korrekte Herr Osterloh übrigens Betriebsratsvorsitzender? Er beerbte Klaus Volkert (IG Metall), als der vom Landgericht Braunschweig 2008 zu 2 ¾ Jahre Knast verurteilt wurde. Er kassierte von 1994 – 2005 neben seinem fürstlichen Gehalt noch umgerechnet 1,95 Millionen € „Sonderbonuszahlungen“. Ohne dass dies offengelegt wurde. „Genehmigt“ hatte diese Zahlungen ein gewisser VW-Personalvorstand namens Hartz (ja, genau der Namensgeber von Hartz IV), ebenfalls abgeurteilt in diesem Fall wegen Untreue. Nebenbei wurde zwischen 2000 – 2004 von Hartz unter Mitwirkung von Volkerts an Volkerts damalige Geliebte, die Brasilianerin Adriana Barros, Barauszahlungen in Höhe von knapp 400.000 Euro freigegeben. Sinnigerweise als Auslagen für „Betriebsratsprojekte“. So nennt man das also! Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen über Schmiergelder und um Lustreisen, Bordellbesuche und Sexparties u.a. des Betriebsrates auf Firmenkosten. Stand diese Brasilianerin für Vielfalt? Neben der Ehefrau?
Hat Herr Osterloh daraus gelernt? Nö, offensichtlich nicht, denn er muss sich staatsanwaltlichen Strafermittlungen stellen, da er auch aktuell “am Zustandekommen mutmaßlich unrechtmäßigen Vergütungsvereinbarung mitgewirkt habe”. Dabei geht es um die Bevorzugung von Betriebsratsmitgliedern.
Osterloh selbst kassierte 200.000 € pro Jahr, dazu Bonuszahlungen von 750.000 €. Der Konzern sah da wohl etwas auf sich zukommen und kürzte Osterlohs Gehalt zunächst auf 96.000 €. Nach einem Vergleich vor dem Arbeitsgericht Braunschweig ist es wieder etwas mehr. Tja, als Gewerkschaftsfunktionär im Betriebsrat lebt man nicht schlecht. Arbeitnehmeradel eben. Nebenbei: wundert es, dass Osterloh auch in der SPD Mitglied ist. Und sicher kein Unbedeutendes.
Über den Konzernwert „partnerschaftliches Verhalten“ werden alle die betrogenen Kunden ein garstig Lied singen können, die mit „getunten“ Abgaswerten nun damit leben müssen, dass ihre Autos massiv an Wert verloren haben. Und der „Respekt“ des Konzerns gegenüber den Kunden darin besteht, keine Entschädigung zu leisten?
„Tolerant“ ist der VW Konzern auch bei der Anwendung von Gesetzen. Am 21.11.2019 wurde bekannt, dass das Bundeskartellamt wegen Preisabsprachen beim Stahleinkauf rund 100 Millionen Euro Bußgelder ausgesprochen hat. VW hatte sich von 2004 bis 2013 beim Einkauf von Langstahl abgesprochen. Gegen VW verhängte die Behörde das höchste Bußgeld in Höhe von 48,7 Mio €. Also auch hier den meisten Dreck am Stecken.
Jesus hat dies schon vorausgesehen und sagte in seiner Bergpredigt (Matthäus, Vers 7, 3-5):
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken! Du Heuchler! „
Sich aber über eine demokratische konservativ-bürgerliche Partei aufregen. Dem ist wirklich nichts hinzuzufügen!