Verzichtsprediger Lindner, die Inflation und die Sylt Sause!

Die Inflation galoppiert. Immer mehr Menschen haben „weniger Cash in de Täsch“

Doch die Ampelregierung stümpert so dahin. Angeblich kein Geld. Nanu? Mal eben so 100 Milliarden Schulden für die Bundeswehr (teilweise noch zu rechtfertigen), 200 Milliarden für´s Klima bis 2025, seit 2018 bis zum Jahre 2025 im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung 118 Milliarden für Migration.
Die aktuelle Inflationsrate liegt bei7,6%, gestiegen von 5,1% im Februar vor Beginn der uns selbst schädigenden Sanktionen. Hauptkostentreiber die gestiegenen Energiekosten. Was könnte man dagegen tun?
Sinnvoll wäre die Aufhebung der Sanktionen, um hier wieder mehr Angebot zu haben, was die Preise drücken würde und die Inflation abschwächt. Eine Senkung der Mehrwertsteuer auf die Produkte des täglichen Bedarfs würde ebenfalls dazu beitragen, dass trotz der Inflation der Bürger wieder besser über die Runden kommt.
Aber das hat Finanzminister Lindner von der FDP bereits kategorisch ausgeschlossen. Er empfiehlt stattdessen: Mehr Überstunden!! Offensichtlich scheint es an ihm vorbei gegangen zu sein, dass in Deutschland ein Arbeitskräftemangel herrscht und Fachkräfte auswandern. Bei solchen Fähigkeiten wundert es nicht, dass Herr Lindner schon als Jungunternehmer für „Marketingkonzepte“ zweimal Insolvenz anmelden musste. Doch kein Problem! Mit 21 Jahren und 2 Insolvenzen zog er für die FDP in den Landtag NRW, ist inzwischen Bundesfinanzminister und hat ausgesorgt.
Eingedampft werden auch die Mittel für die Förderung von Langzeitarbeitslosen. Bleibt es bei der Kürzung, dürfte der sogenannte soziale Arbeitsmarkt, auch bekannt als Förderung nach Paragraf 16i des Zweiten Sozialgesetzbuchs, de facto vor dem Aus stehen. Na ja, sind ja keine „Leistungsträger“ im Sinne Lindners.
Soweit die Vorstellungen von Herrn Lindner. Anders bei ihm selbst, da kann es gar nicht üppig genug zugehen. Während Herr Lindner also im besten Angedenken an die „spätrömische Dekadenz“ seines Vorgängers Westerwelle eine 3 tägige Sause anlässlich seiner Trauung mit der Welt-TV Chefredakteurin auf Sylt veranstaltet, soll der normale Bürger Verzicht üben und mehr ackern.
Zur Trauung fuhr der FDP-Chef im SUV vor, seine Frau entschied sich für ein klassischeres Gefährt, einen Porsche. Nun sei es ihnen gegönnt! Hier soll keine Neiddebatte geführt werden. Komisch wird es allerdings, wenn ausgerechnet der neuerdings klimabewegte Lindner im SUV vorfährt. Während ausgerechnet die Politprominenz ständig von Verzicht predigt, selbst aber eine Party mit 140 Personen veranstaltet, ist schon ein geflügeltes Wort angesagt: „Wasser predigen und Wein saufen“.
Wie weit kann man sich eigentlich vom normal um seinen Lebensunterhalt kämpfenden Wähler entfernen. Als FDP Minister offenbar sehr weit. Dass CDU Chef Merz da mit dem eigenen Privatflieger herandüste, ist da nur eine Nebensächlickeit? Diese Parteien sind so abgehoben, es wird Zeit für eine Alternative. Drängender denn je! Man könnte anfangen bei der Landtagswahl am 9. Oktober in Niedersachsen.