Schweden statt Jena

Warum ein Thüringer Unternehmer lieber im Ausland seine Produktion erweitert (Quelle: Thüringische Landeszeitung, 02.07.2022, Gotha)

„Erfolge“ der von den Grünen dominierten Ampel-Koalition stellen sich ein. Das Folgende ist ein konkretes Beispiel, wie die von den Grünen dominierte Ampel-Koalition den Wirtschaftsstandort Deutschland ruiniert. Die FDP ist ein Totalausfall, die SPD ein Abklatsch der Grünen. CDU – gibts die eigentlich noch?

Schwedens Außenhandelsministerin Hallberg ist begeistert. Das deutsche Unternehme Hellma Materials GmbH aus Jena erweitert seine Produktionskapazitäten. 20 Millionen werden dort investiert, neue Arbeitsplätze entstehen. In Schweden, nicht in Deutschland!

Unternehmen flüchten aus Deutschland.

Sie kennen Hellma Materials GmbH nicht? Ein mittelständisches Unternehmen. Eines von denen, auf das die deutsche Wirtschaftskraft gründete – bisher. Das Unternehmen ist Weltmarktführer bei der Herstellung von Kalziumfluoridkristallen. Kalziumfluorid ist ein Schlüsselmaterial bei der Chipherstellung. Die Strukturen der Chips werden in einem fotografischen Prozess abgebildet, das dabei verwendete UV-Licht bedingt den Einsatz von Kalziumfluorid.

Wieso expandiert ein deutsches Unternehmen, Weltmarktführer in einer Zukunftstechnologie, nicht im hier, sondern im Ausland? Man kann sich hierfür bei den Grünen bedanken. Ideologiegetrieben wird auf die Deindustrialisierung Deutschland hingearbeitet. Mit Folgen für Wohlstand, Arbeitsplätze, Zukunftstechnologien.

In Jena werden optische Einkristalle aus hochreinem Pulver hergestellt. Die Zucht eines Kristallblocks dauert Monate und benötigt eine kontinuierliche Energiezufuhr. Der Zuchtprozess ist aufwändig, viele Gigawattstunden Energie werden gebraucht.

„Die heutigen und künftigen Energiepreise bestimmten die Investitionsentscheidung“,

 

bringt es Dr. Thomas Töpfer, Geschäftsführer von Hellma Materials GmbH, auf den Punkt.

Er sorgt sich um die Versorgungssicherheit in Deutschland. Dr. Töpfer hält die Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken für fahrlässig für die Industrie. Zumal Speicherlösungen fehlen, um erneuerbare Energien zu puffern. Zugleich steigt die Nachfrage nach Strom wegen des Ausbaus der e-Mobilität und Wärmepumpen. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage wird größer, Folge: weiter steigende Strompreise.

„Die Kosten müssen im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig bleiben“,

 

sagt Dr. Töpfer. Schweden setzt stark auf Atomkraft und Wasserkraft. Für 2023 ist Strom in 15 Cent/KwH günstiger. In den Jahren darauf sind es ca. zwölf Cent, was sich auf einen Millionenbetrag pro Jahr summiert.

 

Deshalb siedelt er die neue Fabrik in Trollhättan an. Ende 2023 beginnt die Produktion. Die Investition von 20 Millionen Euro im ersten Schritt erhöht die Fertigungskapazität um 30 Prozent.

Dr. Töpfer befürchtet, dass eine Deindustrialisierung Deutschlands einsetzt, falls die Regierung die „ideologiegetriebene Wirtschaftspolitik“ nicht sofort beendet. Dr. Töpfer:

„Zugang zu bezahlbarer Energie ist die Grundlage für Wohlstand und soziale Stabilität in unserem Land. Die letzten Atommeiler müssen weiter laufen und die abgeschalteten Kraftwerke wieder ans Netz gehen“

Hat eine Landtagswahl in Niedersachsen direkten Einfluss auf die deutsche Wirtschaftspolitik insgesamt? Man wird wieder erzählen, Landesthemen hätten Vorrang. Falsch! Um die grünen Allmachtsphantasien nicht noch weiter zu befeuern, ist ein Warnschuss dringend erforderlich. Nicht erst in maximal 3 Jahren. Eine Landtagswahl im zweitgrößten Flächenland Deutschlands ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Sie können am 09. Oktober 2022 bei der Landtagswahl etwas gegen Arbeitsplatzabbau, Inflation, steigende Energiepreise tun: Setzen Sie ein Zeichen, geben Sie der AfD ihre Stimme!

Die AfD steht für Versorgungssicherheit Deutschlands mit bezahlbaren Energiepreisen!